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Sodale, heute das erste Mal meine neue Kleingruppe getroffen, und zwar im Praktikum zum Lineelement Physikalische Gesundenuntersuchung. Der Arzt, der mit uns lernt, ist ein ziemlich cooler Kerl. Hat als Notarzt und Unfallchirurg gearbeitet, erklärt sehr gut, und fordert einen insofern, als dass er etwas erklärt, und es dann gleich abprüft (Stichwort Vitien, Systolikum, Diastolikum). Dabei will er nicht nur die richtige Antwort, sondern eine funktionelle Argumentation, warum das so ist. Seine Erklärung: “Das ist ein dodeleinfaches Thema. Das lernt man nicht, dass hat man einmal verstanden, und dann weiss man es. Wer das auswendig lernt, ist ein Idiot. Wenn ihr das falsch macht, bin ich persönlich beleidigt. Ihr macht das also einfach nicht falsch!” Wo er recht hat … ;)
Hier zeige ich nur kurz ein paar Bilder und liste einige wichtige Begriffe aus, die man unbedingt kennen muss.

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Hoch- (~120-130/80-90 mmHg) und Niederdruck (25-30 mmHg) System
Wichtig ist außerdem, dass die Geräusche des Herzens vom Ausstoss des Blutes bzw. vom Rückfluss des Blutes nach dem Ausstoss aus dem Herzen herrühren, bzw. vom entsprechenden Schluss der Herzklappen. Den Weg des Blutes könnt ihr in der animierten Grafik gleich unter diesem Text nachvollziehen.

Sind Fehler. Es wurden zwei Arten von Vitien besprochen:
Die Herzgeräusche entstehen über den Schluss der Herzklappen bei Systole (griech. Kontraktion) und Diastole (griech. Ausdehnung). Der erste Herzton entsteht durch den Schluss der AV-Klappen, der zweite Herzton durch den Schluss der Semilunarklappen. Die Phase zwischen erstem und zweitem Herzton nennt man Systole, die zwischen zweitem und ersten Herzton Diastole.
Den Stich aus dem Gray habe ich aus den Wikimedia Commons entnommen. Ebenso die Grafik, die den Blutfluss und die Kontraktion des Herzens visualisiert, zu finden ist das Original hier. Als Referenz diente mir neben dem Praktikum das Skriptum zum Lineelement Physikalische Gesundenuntersuchung von Dr. med. Fritsch-Stork, Ruth, vom 1. 6. 2007, online auf der entsprechenden Seite der Medizinischen Universität Wien verfügbar ist.